Mit dem ATLAS X2 steuerst du zwei Bewässerungsventile per Smartphone – auch dort, wo weder Strom noch Netzwerk liegen. Die Steuerung arbeitet mit internem Akku und funkt über Mobilfunk. Du brauchst also keinen Graben, kein Netzteil und keinen Kontrollgang mehr.
Das kleinste Modell – und meist das richtige zum Anfangen
Der ATLAS X2 hat zwei Ventilausgänge. Das reicht für einen abgegrenzten Bewässerungsabschnitt, eine Pilotfläche oder eine Kultur mit einheitlichem Wasserbedarf.
Unsere ehrliche Empfehlung: Fang damit an. Du lernst das System auf überschaubarer Fläche kennen, bevor du entscheidest, ob und wie du den Rest des Betriebs umstellst. Wenn du später mehr Zonen unabhängig fahren willst, gibt es den ATLAS X8 mit acht Ausgängen.
Was drin steckt
- 2 Ausgänge zum Schalten von Magnetventilen
- 2 Eingänge für Rückmeldungen und digitale Signale
- Sensoreingang für den Spherag Drucksensor I²C oder – über den 4-20-mA-Adapter – für Sensorik anderer Hersteller
- Ladebuchse zum Nachladen des internen Akkus
- Mobilfunkanbindung zur Spherag-Plattform
Warum autark der Punkt ist
Die meisten Bewässerungsflächen in der Landwirtschaft haben keinen Stromanschluss. Klassische Steuerungen zwingen dich deshalb entweder zur Kabelverlegung oder zum manuellen Schalten vor Ort.
Der ATLAS X2 löst das anders: Akku statt Netzanschluss, Mobilfunk statt Datenleitung. Du montierst ihn am Ventilkasten – über die passende Halterung an Pfahl oder Wand – und steuerst ab dann vom Hof aus.
Von Zeitsteuerung zu Bedarfssteuerung
Der Sensoreingang ist der Grund, warum das mehr ist als eine Fernbedienung. Sobald ein Bodenfeuchte- oder Drucksensor angeschlossen ist, startet die Bewässerung nicht mehr nach Uhrzeit, sondern nach tatsächlichem Bedarf.
Der Nebeneffekt ist mindestens so wertvoll: Ein Drucksensor meldet dir einen Rohrbruch oder einen Pumpenausfall, während er passiert – nicht erst, wenn du den Schaden im Bestand siehst.
Technische Daten
| Artikelnummer | ZZ-SP-ATX2-V |
| Hersteller | Spherag |
| Ausgänge | 2 |
| Eingänge | 2 |
| Sensoreingang | ja |
| Stromversorgung | interner Akku, Ladebuchse |
| Datenübertragung | Mobilfunk |
| Erforderliche Subskription | ZZ-SP-SUB-ATX2 |
Passendes Zubehör
- Subskription ATX2, 1 Jahr (ZZ-SP-SUB-ATX2) – zwingend erforderlich für Betrieb
- Halterung für ATLAS X (ZZ-SP-BR-0ATX) – Montage an Pfahl oder Wand
- Drucksensor I²C bis 30 bar (ZZ-SP-DS-210055) – direkt anschließbar
- Adapter 4-20 mA, 2 Kanäle (ZZ-SP-420-C002) – für Fremdsensorik
- HUB ATX (ZZ-SP-HSX-0001) – Erweiterung auf bis zu vier Sensoren
Häufige Fragen
Brauche ich zwingend eine Subskription?
Ja. Ohne aktive Jahressubskription sendet die Steuerung keine Daten und ist nicht per App erreichbar. Bestelle die Subskription ZZ-SP-SUB-ATX2 gleich mit.
Wie viele Ventile kann ich anschließen?
Zwei. Wenn du mehr Zonen unabhängig schalten willst, brauchst du den ATLAS X8 mit acht Ausgängen. Der ATLAS X4 hat trotz vier Eingängen ebenfalls nur zwei Ausgänge – das wird oft verwechselt.
Funktioniert das ohne Strom und WLAN am Feld?
Ja. Interner Akku und Mobilfunk machen die Steuerung unabhängig von der Infrastruktur vor Ort. Voraussetzung ist Mobilfunkabdeckung auf der Fläche.
Kann ich Sensoren anderer Hersteller nutzen?
Ja, über den 4-20-mA-Adapter (ZZ-SP-420-C002). Damit bindest du zwei beliebige Sensoren mit Stromschleifen-Ausgang ein – Bodenfeuchte, Durchfluss, Füllstand.
Was ist der Unterschied zwischen ATLAS X2, X4 und X8?
X2: 2 Eingänge, 2 Ausgänge. X4: 4 Eingänge, 2 Ausgänge. X8: 8 Eingänge, 8 Ausgänge. Entscheidend ist die Zahl der Ausgänge – sie bestimmt, wie viele Ventile du unabhängig schalten kannst.